Charline von Heyl

deutsche Malerin; bekannt für großformatige Acrylgemälde in einer Mischung aus Abstraktion und Figuration; zahlreiche Ausstellungen in den USA und Eruopa (u. a. Biennale Venedig 2022)

* 1960 Mainz

Herkunft

Charline von Heyl wurde 1960 in Mainz geboren und wuchs in Bonn auf. Als Tochter einer Französin prägte sie der "Bruch zwischen verschiedenen Identitätskonzepten". Ihr Werk sei daher vom "Nachdenken über Sprache" bestimmt; mit ihrer Malerei versuche sie die Frage zu beantworten: "Wie denke ich ohne Sprache?'" (Interview in WELT am Sonntag, 14.9.2025).

Ausbildung

1982/1983 studierte sie in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste bei Jörg Immendorff. 1985-1988 setzte sie ihr Studium bei dem Bildhauer und Maler Fritz Schwegler an der Kunstakademie Düsseldorf fort.

Wirken

H. lebte nach ihrem Studium zunächst in Köln, wo die Kunstszene in den 1980er Jahren pulsierte, und verdiente ihren Lebensunterhalt in der Werbebranche und als Assistentin ihres Mentors Jörg Immendorff. In Köln habe sie durch eine Gruppe von Gleichgesinnten, darunter Martin Kippenberger, Albert Oehlen und Diedrich Diederichsen, viel Inspiration und Motivation erfahren (vgl. WELT am Sonntag, 14.9.2025). 1994 zog sie - bereits eine etablierte Malerin, die von ihrer Kunst leben konnte - nach ...